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Rotes Kreuz, Roter Halbmond, Roter Kristall

11.08.2015

Claudia Müller

Unser Blutspendedienst ist Teil der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung und hat das Rote Kreuz auf weißem Grund als Kennzeichen in seinem Logo. Aber neben einem Kennzeichen kann das Rote Kreuz auch Schutzzeichen sein. Und dann gibt es ja noch den Roten Halbmond. Und den Roten Kristall. Und den Roten Löwen mit roter Sonne.

Die vier genannten Symbole sind völkerrechtlich anerkannte Wahrzeichen. Die Erste Genfer Konvention hat das Rote Kreuz 1864 als Schutzzeichen in bewaffneten Konflikten etabliert. Die Anerkennung des Roten Halbmonds als Schutzzeichen folgte 1929; gleichzeitig erhielt der Rote Löwe mit roter Sonne (ein Zeichen des Persischen Reichs, das heute nicht mehr verwendet wird) die völkerrechtliche Anerkennung als Schutzzeichen. 1980 hat die Islamische Republik Iran auf die Verwendung des Roten Löwen mit roter Sonne verzichtet und sich für den Roten Halbmond entschieden.  Sie hat jedoch weiterhin das Recht, den Roten Löwen wieder einzuführen.

Den Roten Kristall gibt es seit 2005. Er kann unter außergewöhnlichen Umständen und zur Erleichterung der Arbeit vorübergehend eingesetzt werden. Dazu ist es zulässig, Rotes Kreuz oder Roten Halbmond oder beides in den Kristall einzufügen. Die israelische Nationale Gesellschaft (Magen David Adom) verwendet den Roten Kristall mit einem eingefügten roten Davidstern.

Wahrzeichen ist der Oberbegriff für Kennzeichen und Schutzzeichen. Die genannten Symbole sind als Kennzeichen klein und werden als Logo durch Schriftzüge (zum Beispiel „DRK-Blutspendedienst West“) ergänzt. Als Schutzzeichen sind sie möglichst groß, ohne Ergänzungen und Schriftzeichen und möglichst weithin erkennbar.

BILDER ZUM BEITRAG

KOMMENTARE ZUM BEITRAG

Klaus-Dieter Beppler 15.08.2015, 21:24 Uhr

http://www.kv-recklinghausen.drk.de/02_kreisverband/GenferAbkommen/schutzzeichen.htm

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