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Sommer, Sonne, Strand und ...

24.08.2016

Stephan David Küpper

... jährlich grüßt der Blutnotstand. Es gibt Dinge im Jahresverlauf, die passieren einfach so. Ohne, dass man wirklich etwas dagegen unternehmen kann.

Damit meine ich nicht den täglichen Sonnenaufgang, Heiligabend oder den unvermeidlichen Stau auf der A1. Nein, ich meine die Versorgungslage der Krankenhäuser und Kliniken mit Blutpräparaten. 

Bestimmte Blutgruppen konnten und können immer noch nicht, wie benötigt, tagesaktuell an die Krankenhäuser abgegeben werden. Das betrifft insbesondere die Rhesus negativen Blutgruppen und 0 positiv.

Aber wie kann so etwas passieren?

Sommer ist Ferienzeit, die Menschen zieht es die Ferne oder in die eigenen Gärten. Für die Blutspendedienste des DRK kommen die Sommerferien natürlich nicht überraschend. Unsere treuen Blutspenderinnen und Blutspender sind vielleicht schon über unsere Infopost genervt - aber ohne diese Hinweise, würde es noch viel schlimmer aussehen mit dem Blutkonserven-Bestand - aus einem Problem würde Not. Die Blutspendedienste können auch keine Vorräte an Blutkonserven schaffen - ein Thrombozytenpräparat ist nur maximal fünf Tage haltbar, dann muss es beim Patienten sein. Und genau deshalb heißt es immer wieder täglich:"Zeigt, was in euch steckt - spendet Blut". 

Blutspender sind Lebensretter, etwa 4,6 Mio. Vollblutspenden werden pro Jahr in Deutschland entnommen. Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten Menschen geholfen werden Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ganz uneigennützig beim Roten Kreuz Blut gespendet haben. Neben Unfallopfern oder Herz-Kreislaufpatienten sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen.

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