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Spürbare Besorgnis - Blutspender dringend gesucht!

26.01.2016

Claudia Müller

Die Besorgnis ist spürbar: „Derzeit kommen nicht so viele Blutspender, wie wir uns wünschen. Wir führen das zum Teil auf eine Erkältungswelle zurück. Wer gesund ist, sollte jetzt bitte Blut spenden, denn er leistet einen besonderen Beitrag zur Versorgung schwerkranker Patienten“, sagt Dr. Thomas Zeiler, Ärztlicher Geschäftsführer unseres Blutspendedienstes.

Noch ist die Versorgung gesichert, aber die Karnevalstage stehen vor der Tür. Um Rosenmontag finden, bedingt durch das närrische Treiben, nur wenige Blutspendeaktionen statt. Damit  rund um die fünfte Jahreszeit immer genug Blutkonserven zur Verfügung stehen, ist eine hohe Beteiligung bei den Blutspendeterminen jetzt besonders wichtig. 

Für den Besuch eines Blutspendetermins braucht man etwa eine Stunde Zeit und vielleicht eine Prise Mut – das Gefühl,  mit einer Blutspende mindestens drei erkrankten Menschen geholfen zu haben, lässt Vieles in einem anderen Licht erscheinen, denn nach wie vor können viele Operationen und Krebstherapien nicht ohne Bluttransfusionen durchgeführt werden. Jeder von uns  kann sehr schnell auf eine Blutkonserve angewiesen sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe wissen wollen, haben wir eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 beantworten wir montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr gerne Ihre Fragen. 

KOMMENTARE ZUM BEITRAG

Claudia Müller 16.02.2016, 16:06 Uhr

Moin, moin Frau Wendlandt,
Ihre Anmerkungen sind nachvollziehbar, aber als Blutspendedienst müssen wir uns definitiv an die geltenden Regeln halten. Sicherheit ist für uns ein ganz hohes Gebot, denn niemand soll durch eine Blutspende zu Schaden kommen. Die für alle Blutspendedienste verbindlichen Gesetze und Richtlinien schreiben vor, dass jemand, der zwischen 1980 und 1996 insgesamt sechs Monate oder mehr im Vereinigten Königreich gelebt hat, auf Dauer nicht zur Blutspende zugelassen werden darf. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, da sich das Risiko der Übertragung der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) durch Blut nicht völlig ausschließen lässt. Erst wenn es gelungen ist, Testverfahren zu entwickeln, die die Anwesenheit von Prionen im Blut nachweisen können, ist eine Änderung der gegenwärtigen Vorgaben denkbar.
 

Anja Wendlandt 15.02.2016, 21:29 Uhr

Moin moin, ich habe mich neulich in Büchen/Schleswig Holstein als Erstspenderin registrieren lassen wollen und war enttäuscht dass ich nicht spenden durfte, weil ich 1988 für 6 Monate in England gelebt habe. ist dieses Ausschlusskriterium inzwischen mal auf Aktualität überprüft worden? Ich habe dort kein Rindfleisch gegessen (ich war Aupair in einem vegetarischen Haushalt). Die Briten und Iren spenden doch selber Blut ohne dauernd an BSE zu erkranken. Schade, dass ich nicht spenden darf, denn ich lebe gesund (bio, Sport, keine Medikamente). Mit freundlichen Grüßen,
Anja Wendlandt

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