Logo DRK-Blutspendedienst West

Viel zu wenige Blutspender im Mai!

17.05.2016

Claudia Müller

Wir rufen zur Zeit dringend zur Blutspende auf! Im Mai kamen leider bislang rund 17 Prozent weniger Blutspender als notwendig zu unseren Blutspendeaktionen. Gründe? Das warme Frühlingswetter, die Feiertage oder auch die Pollen-Saison. „Alleine im Mai fehlen somit schon über 4.000 Blutspenden“, sagt Stephan David Küpper, Sprecher unseres Blutspendedienstes.

Bestimmte Blutgruppen können nicht mehr wie benötigt tagesaktuell an die Krankenhäuser abgegeben werden. Das betrifft insbesondere die Rhesus negativen Blutgruppen (siehe Grafik). „Bereits im April war die Lage sehr angespannt, jetzt besteht dringender Handlungsbedarf“, so Küpper. Wir rufen deshalb alle gesunden Bürger in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland dazu auf, Blutspendetermine zu besuchen.

Blutspender sind Lebensretter, etwa 4,6 Mio. Vollblutspenden werden pro Jahr in Deutschland entnommen. Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten Menschen geholfen werden Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ganz uneigennützig beim Roten Kreuz Blut gespendet haben. Neben Unfallopfern oder Herz-Kreislaufpatienten sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende sollte immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

BILDER ZUM BEITRAG

KOMMENTARE ZUM BEITRAG

Claudia Müller 23.05.2016, 15:28 Uhr

Hallo Herr Vervoort,
wir bedauern es sehr, wenn Blutspender sich über uns ärgern. Das ist natürlich nicht unser Ziel.
Wir planen die Blutspendetermine in erster Linie danach, wie viele Blutkonserven in den Krankenhäusern voraussichtlich gebraucht werden. Hier gab es in den letzten Jahren leicht rückläufige Tendenzen, so dass wir einige Blutspendeaktionen seltener angeboten haben. Die zahlreichen Blutspendetermine, die wir organisieren, sollten jedoch samt Personaleinsatz und erwarteter Blutspenderzahl reibungslos laufen. Manchmal klappt das leider nicht, weil zum Beispiel deutlich mehr Blutspender kommen, als nach den Erfahrungen der Vorjahre zu erwarten waren. Wenn lange Wartezeiten entstehen, ist das für alle Beteiligten unangenehm. Wir nehmen Ihre Beschwerde sehr ernst und bemühen uns, beim nächsten Mal bessere Bedingungen zu schaffen.

Martin Vervoort 20.05.2016, 13:02 Uhr

Dann verstehe ich nicht, warum man im letzten und diesem Jahr die Spendetermine in Selm-Cappenberg von vier auf zwei reduziert hat. Eine Blutspende in Selm-Bork am 03.05.2016 habe ich nach einer Wartezeit im Stehen von 45 Minuten verlassen, weil nur vier Spendeplätze zur Verfügung standen und nicht absehbar war, innerhalb der nächsten 15 Minuten an die Reihe zu kommen. Wir hier an der falschen Stelle gespart?

Jin Yan 17.05.2016, 13:30 Uhr

B

Schreiben Sie einen Kommentar

Logo: DRK-Blutspendedienst West