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Was hat die Kokosnuss mit der Blutspende zu tun?

06.10.2015

Claudia Müller

Am Anfang steht das Foto einer Kokosnuss. Wenn Miriam Schröder (Referentin der Hauptabteilung Seminar, DRK-Blutspendedienst West) den Bundesfreiwilligendienstleistenden (BDFlern) des Roten Kreuzes die Arbeit des Blutspendedienstes vorstellt, gibt es einige Überraschungen. Warum die Kokosnuss? Weil sie die Geschichte der Bluttransfusion illustriert: Während des Zweiten Weltkriegs wurde Verwundeten am Pazifik Kokosmilch übertragen, da kein Blutplasma zur Verfügung stand.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Geschichte des Blutspendens und der Bluttransfusion rasant weiterentwickelt. Die BFDler bekommen in Münster einen umfassenden Einblick. Nach dem anschaulichen Vortrag erfahren sie ganz konkret, wie im Zentrum für Transfusionsmedizin in Münster eine Blutspende abläuft und was mit dem gespendeten Blut passiert. 
Während der Führung durch das Zentrum für Transfusionsmedizin stellt Miriam Schröder die Blutspendeabteilung, das Labor, die Herstellung und den Vertrieb vor. Das hinterlässt unerwartete Eindrücke bei den jungen Gästen. Benedikt, Lisa und Selcuk zum Beispiel machen ihren BFD beim DRK-Kreisverband Olpe, haben sich schon mit dem Thema Blutspende beschäftigt, sind aber doch erstaunt über die Fülle der Aufgaben beim DRK-Blutspendedienst. Benedikt hat bereits zehnmal Blut gespendet, aber: „Man legt sich da zehn Minuten hin, ruht sich aus, isst was und geht wieder. Ich hatte keine Ahnung, wie viel Arbeit dann noch dahintersteckt, bis eine Blutkonserve beim Patienten ist.“ Lisa ergänzt: „Als angehende Rettungssanitäter wissen wir schon eine Menge über Blut und Blutspenden. Das vor Ort mal zu sehen, ist aber doch was anderes und sehr interessant!“

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