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Zum Jahresbeginn knappe Vorräte besonders bei Rhesus negativen Blutgruppen

08.01.2015

Friedrich-Ernst Düppe

Alle Jahre wieder fordern die ersten Tage und Wochen eines neuen Jahres den DRK-Blutspendedienst West besonders heraus. Mit dem Arbeitsbeginn nach den Weihnachtstagen und dem Jahreswechsel schnellen die Anforderungen aus den Kliniken und Arztpraxen in die Höhe. Vor Weihnachten wurden die Bestellungen zurückgefahren. Nur das unbedingt Notwendige wurde angefordert. Auch über die Feiertage und den Jahreswechsel beschränkten sich die Bestellungen auf die notwendigen Mengen. Aber jetzt sind die Zwischenläger leer und der Regelbetrieb in der Krankenversorgung geht wieder los. Da werden alle fehlenden Blutkonserven nachbestellt. Das kann bei sehr begehrten Blutgruppen - wie zum Beispiel den Rhesus negativen Blutgruppen - schon mal zu Engpässen führen.

Vorbeugen ist schwierig, denn Blutspenden sind nur begrenzt lagerfähig. Die roten Blutkörperchen, die Erythrozyten können für 42 Tage gelagert werden. Die Blutplättchen, die Thrombozyten sind sogar nur vier Tage nach der Spende haltbar. Nur das Plasma kann tiefgefroren bis zu zwei Jahre eingelagert werden.

Und da jede Patientin und jeder Patient möglichst mit den frischesten Blutpräparaten versorgt werden soll, kommt es jetzt insbesondere auf die Spenderinnen und Spender an, die eine der gefragten Blutgruppen haben. An erster Stelle steht dabei die Blutgruppe Null Rhesus negativ, denn sie kann für Patienten aller Blutgruppen verwendet werden. Aber nur etwa sechs Prozent der Bevölkerung hat diese Blutgruppe und für die Träger dieser Gruppe kommt auch nur Null Rhesus negatives Blut in betracht, wenn sie es selbst benötigen.

Folglich ist hier immer Mangel vorgegeben. Genauso wichtig ind aber auch die anderen Rhesus negativen Blutgruppen und die Blutgruppen A und Null Rhesus positiv. Diese beiden Blutgruppen sind bei über siebzig prozent der Bevölklerung vertreten.

Werktäglich werden vom DRK-Blutspendedienst West etwa 3.500 Blutkonserven an die Kliniken und Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ausgegeben. Entsprechend werden bei den bis zu 45 Blutspendeaktionen des DRK auch täglich etwa 4.000 bis 4.200 Spenderinnen und Spender benötigt, um eine ausreichende Patientenversorgung aufrecht halten zu können.

Auf den gleichmäßigen Nachschub durch regelmäßiges Spendeaufkommen kommt es an um eine gesicherte Patientenversorgung gewährleisten zu können. Der DRK-Blutspendedienst West sichert die Grundversorgung mit Spenderblut in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Als gemeinnützige Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes haben wir den Auftrag der Sicherstellung einer jederzeitigen Versorgung. Dies kann aber nur gelingen, wenn auch regelmäßig die Spenderinnen und Spender zu den Spendeterminen des DRK in ihrer Wohnortnähe kommen. Darum bitten wir die gesunden Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. 

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Horn Hans-J. 13.08.2015, 08:30 Uhr

Spender Nr.400 3 549 8826
Lese Ihre Texte oben u. verstehe es nicht.?
Sie benötigen Blut u. lehnen meine Blutspende ab?
Ich wollte gestern am 12.08.15 / 15:00 Uhr in 45478 MH
Blut spenden .Ich hatte den Fragebogen ausgefüllt u.
dem Arzt erklärt das ich in 2007 einen Herzinfarkt hatte.
Daraufhin wurde die Blutspende abgelehnt?
Ich halte so ein pauschales Urteil für falsch in Fachkreisen sagt man " betriebschädigend"
Laut Kardiloge komme ich seit 2 Jahren ohne Medikamente aus , laufe jeden 2.ten Tag 10 km
( nicht gehen) u. fahre mit dem Rad 160 km am Stueck.
Ihr Arzt / Mediziner im Gemeindehaus/ MH-Speldorf
hat nach meiner Meinung wenig Sachverstand bewiesen
u. so eine pauschale Beurteilung eines willigen Blutspenders ist falsch.!
Mich sehen Sie nicht mehr wieder.

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